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Fünf Fragen und Antworten zur Vorgehensweise des Unternehmens in Bezug auf die Coronavirus-Situation mit Hannes Erger, Geschäftsbereichsleiter Eisen- und Stahlgießereien

Wie wirkt sich das Coronavirus auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter bei Foseco aus?

Wir haben gleich zu Beginn der Pandemie im gesamten Werk am Standort Borken Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um alle erforderlichen Hygiene- und Abstandsempfehlungen umzusetzen. Im Rahmen des Möglichen, mit Ausnahme der Produktion, arbeiten die Mitarbeiter vom Home - Office aus. Dafür wurden z. B. für den Verkaufsinnendienst eigens Laptops mit dem Ziel angeschafft, dass auch in dieser Abteilung die Besetzung am Standort Borken um 50 % reduziert werden kann und ein Arbeiten von zu Hause aus möglich ist.

Die eingeleiteten Maßnahmen, aber auch insbesondere die Disziplin aller Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass wir bis dto. am Standort Borken keine COVID 19 Erkrankungen zu verzeichnen haben.

"Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, deren Familien und unseren Kunden steht für uns als Konzern an erster Stelle."

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf die Produktion und den Verkauf bei Foseco?

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Natürlich kam es durch die Corona-Pandemie und die dadurch vorgenommenen Sicherheitsmaßnahmen zu Einschränkungen in der Produktion. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, deren Familien und unseren Kunden steht für uns als Konzern an erster Stelle. Die angepassten Bedingungen haben den Produktionsfluss nicht gravierend beeinflusst. Die Nachfrage an Foseco Produkten ist nach wie vor gut, natürlich um die Gegebenheiten des deutlich reduzierten Marktes angepasst.

Unsere Produktion läuft mit den Kapazitäten, wie es der Gießereimarkt in Deutschland und Europa fordert, weiter.  

Unsere Verkaufsingenieure und Produktmanager mussten ihre Arbeitsweise an die Gegebenheiten, u. a. durch das Kontaktverbot, anpassen. Da persönliche Besuche bei unseren Kunden nicht möglich waren, kamen die modernen Kommunikationsmittel wie Skype oder Microsoft Teams zum Einsatz. Dadurch können wir nicht nur den engmaschigen, telefonischen Kontakt zu unseren Kunden halten, sondern insbesondere via Bildschirm technische Rückfragen beantworten, Lösungsansätze aufzeigen und Produktanwendungen demonstrieren.

Auch die durchgeführten Webinare, insbesondere im Geschäftsbereich Nichteisen, wurden zahlreich besucht und mit positiver Resonanz angenommen.

Mittlerweile nehmen durch die Lockerungen wieder Anfragen nach Beratungsbesuchen in den Gießereien unserer Kunden zu, denen wir selbstverständlich unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen nachkommen.

Wie trägt Foseco zur Lösung der Coronavirus-Situation bei?

Wie schon erwähnt, stehen nicht nur die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Familien und Kunden, sondern insbesondere auch die lückenlose Belieferung der Gießereien an oberster Stelle im Vesuvius Konzern. Wir haben Arbeitsabläufe entsprechend der Hygiene-, Kontakt- und Abstandsregeln adaptiert und diese werden von jedem Mitarbeiter respektiert und eingehalten. Die Vorgesetzten sind angehalten, trotz der durch die Bundes- und Landesregierung getroffenen Lockerungen darauf zu achten, dass grundsätzliche Konzernvorgaben, die oftmals noch strengere Maßnahmen als die der Regierung vorsehen, eingehalten werden.

Weiterhin haben wir in unserem Werk in Hengelo [NL] Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf produziert, von dem wir 1.500 Liter an die örtlichen Schulen und an das Deutschen Roten Kreuz in Borken gespendet haben.

"Wir haben Arbeitsabläufe entsprechend der Hygiene-, Kontakt- und Abstandsregeln adaptiert und diese werden von jedem Mitarbeiter respektiert und eingehalten."

 

Wie wirkt sich die Coronavirus-Situation auf Ihre Arbeit als Geschäftsbereichs- und Verkaufsleiter aus?

Auch meine Arbeit als Geschäftsbereichsleiter hat sich in den letzten Wochen deutlich verändert. Durch Kontaktverbote und Reiseeinschränkungen erfolgt die Leitung des Geschäftes intern wie auch extern im Wesentlichen über Microsoft Teams und Telefon. Bei regelmäßig durchgeführten Team - Besprechungen, Gesprächen mit Kunden sowie einzelnen Mitarbeitern, wird die Situation bei unseren Kunden verifiziert und notwendige Entscheidungen werden entsprechend umgesetzt. Natürlich ist es eines der wichtigsten Ziele, in dieser besonderen Situation das Working Capital mit geeigneten Maßnahmen zu steuern, als auch die Umsetzung von Konzern- und Bereichsvorgaben einzuleiten und zu überwachen. Selbstverständlich steht dies im Einklang mit den Erfordernissen des Marktes und unseren Kunden. 

 

Wie wirkt sich das Coronavirus auf Ihre langfristige Sicht auf Foseco und die Gießereiindustrie in Deutschland aus?

Diese Frage ist natürlich schwierig zu beantworten und das wissen wir heute noch nicht. Die Welt befindet sich inmitten einer globalen Gesundheitskrise und einer noch in den Auswirkungen ungewissen Weltwirtschaftskrise. Ich bin davon überzeugt, dass die deutsche Gießereiindustrie und damit auch Foseco noch langfristig mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen hat.

Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir unser bewährtes Foseco Business Model weiter anwenden. In Zusammenarbeit zwischen dem Führungspersonal in den Gießereien und unseren Fachleuten sind Themen wie Veränderungen der Prozesse, Minimierung des Ressourceneinsatzes, innovative Foseco Produktanwendung und damit verbundene Produktivitätssteigerung sowie Qualitätsverbesserungen von hoher Wichtigkeit. Diese heißt es weiter zu ermitteln und umzusetzen. Unser Beitrag über die nächsten Monate hinaus ist es, Gießereiprodukte „Made in Germany“ noch effizienter und attraktiver zu machen. Dadurch können wir mithelfen, den Gießereistandort Deutschland langfristig zu sichern.

Grundsätzlich werden wir aber abhängig davon sein, wie die weltweite Fähigkeit sein wird, diese Gesundheitskrise zu lösen, was wahrscheinlich die Schwere und Dauer der Wirtschaftskrise auch für das Gießereigeschäft in Deutschland zukünftig bestimmen wird.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Hannes Erger